Betreutes Einzel Wohnen - BEW
Wir unterstützen mit unserem Konzept Soziale Arbeit im Gemeinwesen Menschen mit Behinderung in allen wichtigen Lebensbereichen — Wohnen, Arbeit, Nachbarschaft, Freizeit, Kultur, Sprache, Verein, Sport, Familie und Ehrenamt, Gesundheit und Alltagsbewältigung.
Die Soziale Arbeit im Gemeinwesen entlastet finanziell unsere sozialen Sicherungssysteme. Wir vermitteln Menschen mit Behinderung in die Arbeit, arbeiten präventiv im Gesundheitsbereich und verhindern teure Heimunterbringungen. Unsere Arbeit stabilisiert das Leben der Menschen in ihrem Lebensumfeld, die Menschen finden oder behalten ihr Zuhause in der Stadt oder im Dorf.
Wir arbeiten fachlich nach den Richtlinien des Bezirks Oberbayern: ambulant vor stationär, BIBay Bedarfsermittlung als Teil des Gesamtplanverfahrens.
Die rechtliche Rahmenbedingungen sind das Grundgesetz, das Bundesteilhabegesetz, das SGB IX, das SGB XII und das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz.
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Abdul hat einen langen Weg hinter sich, den sich niemand freiwillig aussucht. Der damals 15- jährige floh 2020 gemeinsam mit seinem 16 -jährigen schwer behinderten älteren Bruder Tareq aus Afghanistan. Zu der Zeit gab es heftige Kämpfe zwischen den Taliban und den afghanischen Regierungstruppen und auch Anschläge auf Zivilisten gehörten zum Alltag. Ein Jahr später übernahmen die Taliban die Macht, und die Situation wurde noch gefährlicher für die Familie von Abdul. Abdul und Tareq, die beiden ältesten Kinder, wurden von ihrer Familie losgeschickt, um in Sicherheit zu kommen ...
Wir haben erlebt und beobachtet, dass es geflüchtete Menschen gibt, denen aufgrund einer seelischen Störung oder Behinderung eine Chance auf gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen Leben nicht möglich ist. Daraus entstand das Konzept „Betreutes Einzel Wohnen – BEW für ehemals geflüchtete und zugewanderte Menschen mit seelischer Behinderung“.
Wir haben im Jahr 2022 das Fahrradprojekt „Stadthamster“ gestartet und im Jahr 2023 das „Rikschaprojekt“. Beide Räder können kostenfrei im Laden ausgeliehen werden und kommen mit Ehrenamtlichen bei Veranstaltungen zum Einsatz. Einige Familien in Freilassing haben sich bereits nach der Nutzung des Stadthamsters ein eigenes Lastenrad gekauft.
Wir sind dabei:
„Ich finde das Projekt Stadthamster als Mutter von drei kleinen Kindern großartig. Ein Fahrrad, das bis zu vier Kinder transportieren kann, einfach auszuleihen und das kostenlos! Das Abholen der Kinder vom Kindergarten, der Transport in der Freizeit oder einfach ein Ausflug mit der Familie. Das ist umwelt- und familienfreundlich.“
Mabela Araya, Freilassing, Mutter von 3 Kindern und Nutzerin des Stadthamsters. Sie hat sich inzwischen ein eigenes Lastenrad angeschafft, weil sie es so toll fand.
Das Projekt „Miteinander leben - Ehrenamt verbindet“ bietet allen Menschen in Freilassing diese Ressource.
für (ehemals) geflüchtete und zugewanderte Menschen mit seelischer Behinderung in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein und der Region 18.
Wir haben in unserem Patenprojekt in den vergangenen sieben Jahren hunderte geflüchtete junge und ältere Menschen und Familien gemeinsam mit ehrenamtlichen Patinnen und Paten begleitet. Wir haben in diesen Jahren erlebt und beobachtet, dass es geflüchtete Menschen gibt, denen aufgrund einer seelischen Störung oder Behinderung eine Chance auf gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen Leben nicht möglich ist. Das Konzept „Betreutes Einzel Wohnen – BEW für (ehemals) geflüchtete und zugewanderte Menschen mit seelischer Behinderung“ wird in der Region 18 angeboten.
Seit 2016 unterstützen wir den Aufbau der Cricketmannschaft beim SV Kirchanschöring e.V.
Die Mannschaft, ehemals geflüchtete junge Männer, spielt inzwischen in der Bundesliga SüdOst des Bayerischen Cricketverbandes.
www.cricket-sv-kirchanschoering.de
Br-TV Bericht über das Engagement von Migrant:innen, in dem u. a, über die Cricketmannschaft beim SV Kichanschöring berichtet wird. (Im Bericht ab Minute 9)